Teures Equipment

Deutschland: die Heimat der Dichter und Denker. So charakterisieren ausländische Besucher unsere Heimat. Nicht zu unrecht: Namen wie Heine, Goethe, Kant und Nietzsche sind immer noch Leuchtfeuer der Kultur. Musikalisch hat Deutschland auch viel zu bieten; große Komponisten wie Beethoven und Bach sind Söhne dieser Nation.

Aber was hat die Neuzeit zu bieten? Philosophen wie Sloterdijk und Habermas sind zwar in Bildungskreisen populär, erreichen aber nicht die breite Masse. Anders verhält es sich mit Musikern. Rammstein, In Extremo, Scorpions: echte Exportschlager und weltweit bekannt!

Kein Wunder also, dass sich viele junge Talente dazu berufen fühlen, in diese Fußstapfen zu treten und die Bühnen dieser Welt erobern zu wollen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt – die angehenden Rockstars müssen üben, üben, üben! Und wo versuchen sie, ihre Fertigkeiten zu vervollkommnen? Der heimische Hobbykeller – soweit vorhanden – wird wohl kaum vom Vater geräumt werden. Ein Übungsraum ist dann genau das Richtige!

Teures Equipment

Im Idealfall finden die Musiker einen Raum, der sowohl schalldicht als auch gut zu erreichen ist. Pfiffige Hausbesitzer stellen Räumlichkeiten zur Verfügung und kassieren damit mehr Miete als für Wohnraum. Ist dann noch ein kleines Tonstudio angegliedert, kann man sich als Vermieter kaum noch vor Anfragen retten. Leider interessieren sich auch ganz andere Branchen für die Studios. Wie man sich leicht ausrechnen kann, beherbergen die Räume Equipment im Wert von mehreren Tausend Euro. Wer als Musiker sein Instrument nicht mitnehmen kann, ist darauf angewiesen, es an Ort und Stelle zu lassen. Den Einbrecher freut das sehr…

Sicherungsmaßnahmen in Gebäuden: Abschreckung als erster Schritt

Bevor man sich als Vermieter oder Mieter Gedanken macht, wie die teure Ausrüstung zu schützen ist, lohnt ein Blick auf die unmittelbare Umgebung des Gebäudes. Liegt es abgeschieden, ist es von üppiger Vegetation umgrenzt? Dieser Sachverhalt liefert erste Anhaltspunkte, dass die Installation einer Alarmanlage ratsam ist. Büsche, Hecken oder die idyllische Lage am Waldesrand sind nämlich die besten Voraussetzungen für den Besuch ungebetener Gäste. Sie nutzen solche Bedingungen als Tarnung.

Dem kann man leicht den Boden entziehen, wenn sensorgesteuerte Lichter und Strahler angeschaltet werden. Diese Art von Aufmerksamkeit schätzen Einbrecher wenig.

Um im Thema zu bleiben: ein akustisches Signal ist ebenfalls ein probates Mittel, um den Eindringling zu verscheuchen. Ziel dieser Aktionen ist, Distanz zwischen Einbrecher und Gebäude herzustellen. Er darf gar nicht erst zu den bekannten Schwachstellen vordringen: Fenster und Türen sind prädestiniert, geknackt zu werden.

Phase II: Schutz der Innenräume

Aus vielerlei Gründen mag es trotzdem gelungen sein, sich Zutritt ins Haus zu verschaffen. Manche Einbrecher benutzen die „Handwerkermasche“. Bei Tage geben sie dreist vor, einen wichtigen Auftrag ausführen zu müssen. Einmal im Gebäude, halten nur noch gut gesicherte Türen oder Fenster den Eindringling davon ab, reiche Beute zu machen.

Wurde eine Alarmanlage mit Funk vom Profi installiert, reduziert sich das Risiko beträchtlich. Sobald ein Fenster oder eine Tür manipuliert wird, schlägt das System Alarm! Allerdings nicht mit Sirenen oder ähnlichen Signalen – falls gewünscht, kann diese Option natürlich wahrgenommen werden. Vielmehr ergeht ein so genannter stiller Alarm. Bis zu vier Personen können von den Modulen informiert werden; Polizei und Wachpersonal gehören dazu.

Sinn und Zweck dieser stillen Alarme ist es, den Täter unter optimalen Umständen auf frischer Tat zu ertappen, dingfest zu machen und dem Haftrichter vorzuführen. Auf jeden Fall ist das Eigentum und somit die Privatsphäre geschützt.

Wer sich also als Vermieter mit dem Gedanken trägt, die Immobilie Raum für Raum gewerblich anzubieten, sollte konsequent sein. Die Investition in eine Alarmanlage ist Zeichen für Verantwortung gegenüber den Kunden. Diese wiederum wissen das zu schätzen – ebenso wie einige Versicherungsgesellschaften, die eine Senkung der Beiträge in Aussicht stellen.